Riss an der Huntebrücke: kein Fernverkehr über Oldenburg

Einschränkungen im Zugverkehr von und nach Ostfriesland bis zum 7. Dezember

Intercity-Züge zwischen Bremen und Norddeich fallen laut Bahn bis zum zweiten Advent aus.

Oldenburg/Ostfriesland. Schlechte Nachricht für Bahnreisende im Nordwesten: An der Huntebrücke in Oldenburg wurde ein Riss entdeckt. Die Folge: massive Bahnstörungen im Nordwesten. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden am 4. November bei Instandsetzungsarbeiten Materialschäden an der Eisenbahnklappbrücke über die Hunte in Oldenburg festgestellt. Daher kann diese zurzeit nur eingleisig mit maximal 20 Kilometern pro Stunde befahren werden. Dies führt mitunter zu starken Einschränkungen im Zug- und Schiffsverkehr. Eine Vollsperrung konnte vermieden werden. Schiffe können die Brücke im Wechsel unter dem klappbaren Teil passieren, teilt die DB weiter mit.

Die stärksten Einschränkungen gibt es zurzeit im Fernverkehr. Die Intercity-Linie Norddeich Mole–Emden–Bremen–Hannover–Leipzig endet nach Angaben eines Bahnsprechers bis einschließlich 7. Dezember bereits in Bremen. Der Abschnitt Bremen–Norddeich Mole entfällt. Fahrgäste könnten „alternativ die Angebote des Nahverkehrs nutzen“. Am 6. und 7. Dezember sollen nach Angaben der Bahn zu den Einschränkungen durch den Riss in der Huntebrücke noch planmäßige Bauarbeiten zwischen Bremen und Oldenburg stattfinden. „Dieser Abschnitt ist dann voll gesperrt. An diesen Tagen verkehren die Züge auf den Abschnitten Norddeich Mole–Oldenburg und Bremen–Leipzig. Zwischen Oldenburg und Bremen verkehrt ein Ersatzverkehr mit Bussen.“ Fahrgäste sollen sich über ihre Verbindung auf bahn.de, im DB Navigator oder bei der Reiseauskunft 030/2970 informieren.