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Erstellt:
25. Mai 2022, 12:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

Ostfriesland-Wappen als Blickfang

Das Kunstwerk aus Glas und Blei fand seinen Weg von Hannover nach Timmel dank des Ostfriesland Magazins

OMa-Abonnent und Glaskünstler Georg Löschen (Bildmitte, braunes Jackett) aus Wennigsen freut sich, dass sein Ostfriesland-Wappen aus Glas nun einen schönen Platz im Reitsport-Touristik-Centrum in Timmel gefunden hat (im Hintergrund).

OMa-Abonnent und Glaskünstler Georg Löschen (Bildmitte, braunes Jackett) aus Wennigsen freut sich, dass sein Ostfriesland-Wappen aus Glas nun einen schönen Platz im Reitsport-Touristik-Centrum in Timmel gefunden hat (im Hintergrund). ©

Timmel. Wenn es die Geschichte über Heyo Gerhard Onken und die Geschichtswerkstatt mit dem Fehnmuseum Eiland in Westgroßefehn nicht in der Januar-Ausgabe 2021 vom Ostfriesland Magazin gegeben hätte, wäre diese schöne Nachricht nicht zustande gekommen und Timmel mit dem Reitsport-Touristik-Centrum (RTC) um eine Sehenswürdigkeit ärmer: Diese Geschichte las nämlich OMa-Abonnent Georg Löschen aus Wennigsen, der ein außergewöhnliches Hobby hat: Glaskunst. Löschen hat bereits mehrere eindrucksvolle Fenster geschaffen, etwa für die Kirche in seiner Heimatgemeinde Süddorf, ein riesiges Buntglasfenster für das St.-Bernward-Krankenhaus in Hildesheim und verschiedene andere Kunstwerke, wie zum Beispiel ein großflächiges Ostfrieslandwappen. Das hatte Löschen, der in Kinderjahren mit seinen Eltern in der Gemeinde Großefehn lebte, als Zeichnung zufällig zwischen seinen Unterlagen gefunden. Wie es dorthin gekommen war, daran kann sich der Hobby-Künstler nicht mehr erinnern. Aber kurzerhand fertigte er anhand dieser Zeichnung aus Glas und Blei ein 2,40 Meter hohes und 1,60 Meter breites Fenster, das zwischenzeitlich schon einmal in der Blumenhalle in Wiesmoor zu bestaunen war. Nun wusste der 86-Jährige allerdings nicht, wohin damit. So meldete er sich telefonisch bei Heyo Gerhard Onken und bot ihm das Fenster für das Fehnmuseum an. Der war sofort begeistert. Allerdings fehlte dem Museum der Platz und das Geld für das Kunstwerk, das Geog Löschen zum Materialpreis abgeben wollte. Onken stieß beim Heimat- und Kulturverein, bei der Gemeinde Großefehn sowie bei der Großefehn Touristik GmbH dann auf offene Ohren. Dank einer Sponsoren-Unterstützung in Höhe von 7000 Euro fand das Kunstwerk schließlich seinen Weg ins RTC in Timmel.

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